Sichtbarkeit und Ranking der Website dauerhaft zu verbessen, Traffic und Konversionsrate zu erhöhen – das wünscht sich jedes Unternehmen. B2B-Unternehmen, die sich die Mühe gemacht haben, eine Content Strategie zu entwickeln, sind in diesem Feld wesentlich erfolgreicher. Warum der Strategy first-Ansatz wichtig ist, lesen Sie in diesem Beitrag.
Heute macht sich alle Welt im Netz schlau. 89% der Verantwortlichen für B2B-Kaufentscheidungen sehen sich im Rahmen ihrer Recherchen erst mal im Internet um. Wer es schafft, in diesem Schlaumachprozess mit Themen, die vom Nutzer gegoogelt werden, als Experte wahrgenommen zu werden, hat den Fisch so gut wie am Haken. Klingt gut, klappt in der Praxis aber oft nicht so wirklich. Viele Unternehmen sind mit den eigenen Content Marketing-Resultaten unzufrieden.
Oft stimmt die Leadqualität nicht oder es mangelt an Reichweite oder die Wettbewerber liegen die entscheidende Nasenspitze bei Google vorne. Noch nicht einmal auf die liebevoll getextet Stellenanzeige melden sich geeignete Bewerber. Dabei „machen wir doch schon so viel Content“… Dumm nur: Viel hilft nicht automatisch auch viel. Im Content Marketing kann tatsächlich weniger mehr sein: Weniger Content, höhere Trefferquote. Bei einer Studie im Auftrag des Content Marketing Forums (CMF) waren 67 Prozent der befragten Unternehmen überzeugt, dass die smartesten Unternehmen künftig weniger, aber dafür bessere Inhalte kreieren werden.
Doch was macht einen guten Inhalt aus? Was genau ist guter Content?
Diesen Satz haben Sie im Marketing-Umfeld sicher schon oft gehört. Doch was dem echten Angler in dieser Situation völlig klar ist, fällt dem Content Marketer oft schwer, denn sie wissen häufig nicht genau, was dem Fisch schmeckt. Sie denken in groben Zielgruppenkategorien und haben kein klares Bild der Adressaten. Nur wer weiß, mit welchen Suchbegriffen potenzielle Kunden im Web suchen, und bei Google mit den richtigen Antworten ganz oben steht, wird die die Nutzer von seinen Angeboten online überzeugen.
Wer besucht die Homepage? Welche Themen interessieren potenzielle Kunden? Eine gute Content Strategie stellt den Nutzer und seine Ziele in den Mittelpunkt. Das Wissen über die verschiedenen Nutzer kann anschaulich mittels „Personas“ visualisiert werden. Viele Agenturen, aber nur rund ein Viertel aller B2B-Unternehmen arbeiten mit diesen archetypischen Kunden-Stellvertretern. Wenn Sie Ihre Content Marketing-Aktivitäten in die Hände einer Agentur gelegt haben, sollte Ihnen der Begriff „Personas“ bereits begegnet sein. Falls Sie bislang als Einzelkämpfer unterwegs waren und Ihr Content Marketing in Eigenregie ausgerollt haben, dann ist es vielleicht an der Zeit, diese Vorgehensweise zu überdenken.
Die 2017 veröffentliche COMA[E]-Studie (Content Marketing Analyse Entscheider) identifizierte die Content Strategie als Erfolgsfaktor Nummer eins. Zum gleichen Ergebnis kam die Content Marketing Studie 2017 der PFH Göttingen. Das überrascht nicht. Die strategische Vorgehensweise mit Agenturunterstützung liefert Ihnen Antworten auf viele wichtige Fragen.
Das klingt alles nach viel Arbeit und großem Budget. Muss es aber nicht. Unser Vorschlag: Konzentrieren Sie sich zuerst nur auf einen Produktbereich und holen sich dafür professionelle Unterstützung. Auf dem Weg zur Redaktionsplanung sammeln Sie selbst so viel Know-how, dass Sie die Strategie für den nächsten Produktbereich vielleicht schon in Eigenregie auf die Straße bringen. Nutzen Sie bei der Umsetzung Ihre talentierten Kollegen aus der Marketing-Abteilung und holen Sie sich das Wissen über Ihre Produkte und Leistungsangebote aus dem Produktmanagement.
Fazit: Eine Content Strategie macht sich oft schon in wenigen Monaten bezahlt, weil Sie viel weniger Content erstellen müssen, um die festgelegten Ergebnisse zu erreichen.
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