Die Entscheidung für eine Digital Experience Platform (DXP) ist ein großer Schritt hin zu nahtlosen Customer Journeys. Doch eine DXP bringt auch Veränderungen für Ihre IT-Landschaft mit sich. Und genau hier kommt es auf die Zusammenarbeit zwischen Marketing und IT an.
Die Bildunterschrift ist ein Test!
Eine DXP ist nicht einfach nur ein CMS 2.0. Es ist eine Plattform, die verschiedene Tools und Technologien verbindet, um Kunden über alle Kanäle hinweg ein einheitliches Erlebnis zu bieten. Ihre zentralen Funktionen:
Damit das alles funktioniert, muss die DXP perfekt in die bestehende IT-Architektur eingebunden werden. Hier wird die IT vom internen „Dienstleister“ zum strategischen Partner des Marketings – und das macht die enge Zusammenarbeit umso wichtiger.
Die Umstellung auf eine DXP bringt viele technologische Neuerungen mit sich. Hier die wichtigsten Punkte:
Vergessen Sie Insellösungen! Eine DXP vernetzt Systeme wie PIM, CRM, ERP und Marketing-Automation, damit Daten reibungslos fließen. Für die IT heißt das: Schnittstellen schaffen oder bereitstellen und Daten-Silos aufbrechen.
2. Headless – das neue Denken
Moderne DXPs arbeiten mit Headless-Architektur. Inhalte werden unabhängig von ihrer Darstellung erstellt und über APIs verteilt. Das erfordert technisches Know-how und ein bisschen Umdenken in der redaktionellen Herangehensweise.
Eine DXP lebt von Daten. Für die IT bedeutet das: Datenbanken harmonisieren, Echtzeit-Datenflüsse ermöglichen und Datenschutz (hallo DSGVO!) gewährleisten.
Viele DXPs setzen auf die Cloud – skalierbar, flexibel und perfekt für die Zukunft. Wer bisher On-Premises-Systeme nutzt, sollte sich mit den Vorteilen der Cloud auseinandersetzen und das bisherige Konzept vielleicht neu bewerten.
Mehr Integration bedeutet auch mehr Verantwortung. Die IT muss sicherstellen, dass sensible Kundendaten geschützt sind und alle Compliance-Vorgaben eingehalten werden.
Setzen Sie sich frühzeitig mit der IT zusammen, um gemeinsame Ziele zu definieren. Workshops sind ideal, um Marketing-Strategien mit technischen Möglichkeiten abzugleichen.
Was haben Sie schon, was brauchen Sie noch? Analysieren Sie mit der IT Ihre aktuelle Infrastruktur und definieren Sie gemeinsam, was für die Einführung einer DXP notwendig ist.
Benennen Sie frühzeitig Verantwortliche aus der IT, die das Projekt begleiten. Sehr hilfreich dabei ist, wenn es vom Management oder der Geschäftleitung ein klares Commitment für die Digital-Strategie und der DXP gibt. Diese Brückenbauer sorgen dafür, dass (technische) Hürden rechtzeitig erkannt und gelöst werden.
Pilotprojekte sind der perfekte Einstieg, um neue Technologien zu testen und erste Erfolge zu feiern. Die IT kann hier wertvolle Erfahrungen sammeln.
Definieren Sie KPIs, die für beide Abteilungen relevant sind – von technischen Kriterien wie Systemstabilität bis hin zu Marketing-Zielen wie Conversion-Raten.
Eine DXP ist mehr als nur eine technische Neuerung – sie ist der Startschuss für eine völlig neue Art, Kunden zu begeistern. Damit die Einführung ein voller Erfolg wird, braucht es eine starke Zusammenarbeit zwischen Marketing und IT. Mit guter Kommunikation und gemeinsamen Zielen schaffen Sie die perfekte Basis für die Einführung einer DXP – und für digitale Erlebnisse, die die Nutzer begeistern.
Übrigens: Bei der Frage, DXP oder CMS? Was ist die beste Option für Ihr Unternehmen, unterstützt Sie unsere Entscheidungsmatrix.