Woher stammt eigentlich der Text auf Ihrer Firmen-Homepage? Haben Sie eine fitte Marketing-Abteilung, die sich inhouse ans Werk gemacht hat? Oder legen Sie Ihren Online-Text grundsätzlich in die Hände einer Web- oder Werbe-Agentur?
Es soll sogar Unternehmen geben, bei denen die Experten ihr Fachwissen selbst in schöne Worte gießen (müssen) – mit mehr oder weniger Freude an der Arbeit und unterschiedlichem Erfolg.
Woran Sie einen guten Text erkennen erfahren Sie in diesem Beitrag.
Der Haken an der Sache ist: Keine einzige Methode verspricht garantiert guten Text. PR-Mitarbeiter, in denen ein verkappter Textprofi steckt, sind fast genauso häufig, wie schlechte Texter, die sich von Agenturen für teures Geld an den Kunden bringen lassen. Auch deshalb bereitet die Frage nach der Textqualität den Verantwortlichen in den Unternehmen Bauchschmerzen bei jedem Update und ganz besonders beim Relaunch der Site.
Guter Text ist nutzerfreundlich und orientiert sich an den Informationsbedürfnissen Ihrer Kunden. Unter Zuhilfenahme von so genannten „Personas“ – archetypischen Kundenmodellen – versetzt sich der Texter beim Schreiben in deren Köpfe: Was suchen sie auf Ihrer Homepage? Welches Wissen bringen sie mit und wo herrscht Informationsbedarf? Möchten sie schnell zum Kaufabschluss kommen oder suchen sie vorab eine Beratung? Der Online-Texter denkt seinen Text also vom Nutzerwunsch aus und schreibt dementsprechend nutzenzentriert. Diese Herangehensweise unterscheidet sich grundlegend von der, mit der sich ein Nicht-Profi-Texter an die Arbeit macht. Der klappt in aller Regel sein Laptop auf und überlegt sich, was er über das Produkt weiß, bevor er in die Tasten greift. Dann schreibt er über die Produktvorteile aus der Perspektive des Verkäufers.
Eigentlich kann jeder mit objektiven Maßstäben einen Text analysieren und bewerten. Denn am Ende des Tages ist Texten auch nur ein Handwerk, das ganz bestimmten Kriterien folgt. Wir zeigen Ihnen an einem echten Beispiel aus der Praxis, worauf Sie achten sollten.
Viele Texte wirken auf den ersten Blick schick. Bei genauerem Hinsehen stellt sich aber heraus, dass der schöne Schein nicht hält, was er verspricht.
Um die Qualität von Text und im erweiterten Sinne von Content beurteilen zu können, muss man ihn aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Die wichtigsten sind:
Bei einer gut gestalteten Homepage stellt sich die Frage heutzutage nicht mehr, ob man für den Leser oder für Google schreibt. Im Gegensatz zu früheren Versionen straft die Suchmaschine Keywordstuffing und schlechte Usability mittlerweile ab. Unser Alternativ-Vorschlag berücksichtigt daher die Punkte 1 bis 5 und erweitert die Funktionalität der Seite außerdem durch diese Elemente:
Aus Texter-Perspektive ist die Konzeption einer Seite die größte Hürde. Der eigentliche Text schreibt sich dann fast von alleine. Schließlich ist auch Schreiben letztendlich ein Handwerk und geht einem Profi leicht von der Hand. Wenn Sie diese Tipps beherzigen, können Sie die Qualität Ihrer Texte bereits deutlich steigern:
Kommen Sie auf den Punkt! Das gilt übrigens für die Satzlänge genauso, wie für die Länge eines Absatzes. Peilen Sie eine einstellige Satzlänge an. Ein hin und wieder eingestreuter, längerer Satz sorgt für Abwechslung. Für Absätze gilt: Pro Absatz ein Gedanke. Zwischenüberschrift nicht vergessen!
Wir haben unsere Top 6–Regeln für das Schreiben im Netz zusammengefasst und bieten diese als PDF zum Download an. Einfach ausdrucken und an die Wand pinnen. Wir wünschen gutes Gelingen!
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